Unsere Solidarität gegen ihre Repression! – Prozesstermine

Im Zuge der Danni-Räumung im Herbst 2020 und den Monaten drum herum wurden einige Straf- und Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen Menschen, die gegen die A49 aktiv waren eingeleitet. Zurzeit trudeln einige Ladungen vor Gericht ein. Wir rufen dazu auf, uns nicht einschüchtern zu lassen, Prozesse solidarisch, bunt und widerständig zu begleiten und gestalten und denen zeigen, was wir von ihrer Repression halten.
Gerichte sind zum Essen da!

Termine der Verhandlungen gibt es auf Prozesstermine und in der rechten Spalte bei den aktuellen Terminen.
Falls du Geld hast, hilf den von Repression betroffenen und unterstütze die Antirepressionsarbeit mit einer Geld-Spende.

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An imagined utopian forestoccupation

Ideas and Invitations how it could look like
(a draft by an individual person/ hopefully by individual people adding things)

People who occupied this forest here are English speaking and German speaking
This Forestoccupation is framed queerfeministic and anticlassistic, it is meant as a open and autonomous place and also as a more collective project where people really try to organise together and are interested to build a community. Its about respecting each other and liberateing from hierarchies, authorities and money, time pressure and efficency, and it wants to focus on having a nice time, chill together, learn and live together.

But Forest Occupations are in general no safer spaces (they are braver spaces) …

its not the highest prio of people living there to focus on that everybody feels safe, its important to try, but as its a open space there will always be people who will not prioritize this, and apart from this shitty things are simply happening, this here is a try to find a better way to deal with things happening in places like this, by getting more organised and framing the place as queerfeministic and anticalssistic so everybody whos coming here knows, that people here try to be aware and want to take responsibility for their action and will ask other people to take responsibility for their actions too.

This queerfeministic anticlassistic Forestoccupation is meant as a more collective project against state, capitalism, discrimination, ecodestruction, dogmatism and partriarchy.
But there is no possibility to avoid trigger and trauma. Needs will not always get met and our surrounding is not made to make needs always get met. People have to learn to deal with things, it could be the way of talking about it, of leaving the situation or of confronting it with yourself.
Conflicts are dailyday life, and not preventable as different people live together. It is a try to have space to unlearn our socialisation and structural things, and by this at the same time reflect and considered every action of people in their context and individuallity, not forgetting the situation and people behind the actions.

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An imagined utopian forestoccupation

Ideas and Invitations how it could look like
(a draft by an individual person/ hopefully by individual people adding things)

People who occupied this forest here are English speaking and German speaking
This Forestoccupation is framed queerfeministic and anticlassistic, it is meant as a open and autonomous place and also as a more collective project where people really try to organise together and are interested to build a community. Its about respecting each other and liberateing from hierarchies, authorities and money, time pressure and efficency, and it wants to focus on having a nice time, chill together, learn and live together.

But Forest Occupations are in general no safer spaces (they are braver spaces) …

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Moni Zine

Since some time there is a english/german Zine about a forestoccupations reflection from the experiences from Moni: Kartoffelstimme-What-happened-to-Moni

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Moni Zine

Es gibt seit einiger Zeit ein englisch/deutsches Zine zum Thema Waldbesetzungs Reflektion aus den Erfahrungen an der Moni: Kartoffelstimme-What-happened-to-Moni

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Erinnerung vom Ermittlungsausschuss

(english below)

Hallo alle zusammen!
Alle, die an den Protesten im Dannenröder Forst beteiligt waren und nun von Repressionen betroffen sind, möchten wir herzlich einladen, sich bei uns im Antirep-Team zu melden. Wir bieten Euch Aktivistis kostenlose rechtliche und finanzielle Unterstützung.
Wir wollen Euch an solidarische Anwälte vermitteln, die Eure Interessen vertreten.
In diesem Sinne würden wir Euch allen wärmstens empfehlen, eine Klage gegen die Repressalien einzureichen. Die Chancen auf Erfolg stehen sehr gut. In unserer Erfahrung werden die meisten Verfahren schnell eingestellt.
Bist du in einer guten finanziellen Situation und möchtest dich solidarisch mit unserem Vorhaben zeigen?
Wir sind für jede Spende dankbar.

Helft uns euch zu helfen und schreibt uns an!
Solidarische Grüße!
Danni EA

Reminder from the Legal Team

We heartily invite everyone who was involved in the protests in Danni and now faces repression to contact the antirepression team. We offer you legal and financial support for free. We’d like to connect you to solidary lawyers who represent your interests.
In that sense, we’d like to encourage everyone to fight the repression. Our chances are quite good. From our experience, most cases will be quickly discontinued.
You are in a good financial situation and want to show solidarity with our case? We are glad about every single donation.

Help us help you and write us!
Solidarity Greetings!
DanniEA

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Freispruch wegen Anketten an Baum bei der Danni Räumung Freispruch wegen Landfriedensbruch – Prozessbericht

//english below

Die Vorgeschichte – Amtsgericht Alsfeld (1. Instanz)

Am 13.01.2022 gab es den ersten Verhandlungstag vorm Amtsgericht Alsfeld, dort wurden ein Verfahren gegen mich wegen §113 Widerstand (anketten mit Lock-On) und eins wegen §125 Landfriedensbruch während der Danni Räumung zusammengelegt. Wegen dem Landfriedensbruch hatte ich vorher einen Strafbefehl von 30 Tagessätzen bekommen gegen den ich Widerspruch einlegte, damals als ich im Wald als ich festgenommen wurde hatte ich sogar eine Haftprüfung ob ich in Uhaft soll wegen der Geschichte+ Personalienverweigerung, allerdings wurde ich in der ED Behandlung identifiziert,wegen dem Widerstand hatte ich direkt eine Anklageschrift bekommen.

Zur Hauptverhandlung waren ursprünglich insgesamt 11 Zeugen geladen. An meiner Seite hatte ich eine befreundete Person von mir die als Laienverteidigung angenommen wurde und einige Leute waren im Zuschauerbereich. Es stellte sich in unserer Befragung recht schnell heraus, dass die Zeugen die den Landfriedensbruch im Barrio Drüben zu Beginn der Räumung bezeugen sollten, alle ziemlich wenig Ahnung hatten. Genaue Gewalttaten und meine Beteiligung daran konnten sie nicht bezeugen, darunter auch eine Geschichte von 20 Leuten die sich gleichzeitig mit Raketen und Rauchtöpfen aus einem Baumhaus abseilten und auf die Cops los rannten (das war natürlich nicht so:D). Es gab also für den Landfriedensbruch einen Freispruch und für den Widerstand auch, denn während der Räumung mit dem Lock-On hatte die Person Personalien verweigert und wurde im Nachhinein durch „Superrecognizer“ identifiziert. Diese haben allerdings keinen Gutachten Status und es reichte nicht aus um festzustellen dass die Person im Lock-On wirklich die Angeklagte Person war. Die richtende Person hat gefühlt unser Argument gerne übernommen um freizusprechen und ergänzte noch dass sie bei dem Festketten keine Widerstandshandlung sehe.

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Let’s organise collective!

Disclaimer: Dieser Text wurde von Einzelpersonen verfasst und nicht mit der ganzen Besetzung abgesprochen. Es gibt keine autorisierte Gruppe und kein beschlussfähiges Gremium, das ‚offizielle Gruppenmeinungen‘ für die Besetzung beschließen könnte. Die Menschen in der Besetzung und ihrem Umfeld haben vielfältige und teils kontroverse Meinungen. Diese Meinungsvielfalt wird daher hier nicht zensiert, sondern kann gleichberechtigt neben einander stehen. Kein Text spricht für die ganze Besetzung oder wird notwendigerweise von der ganzen Besetzung gut geheißen.

Über 8 Wälder sind aktuell besetzt. Monatelang wurde gekocht, gebaut, ins Feuer geschaut, Leuten klettern beigebracht und Sharingrounds gehalten. Menschen gingen ein und aus, blieben mal für paar Tage, mal für mehrere Monate oder kamen immer wieder. Doch was passiert, wenn die Wälder geräumt wurden.
Noch hat sich über Wälder hinaus keine selbstorganisierte kollektive Struktur organisiert. Immer wieder ging es in den nächsten Wald, die nächste Besetzung, neue Orte, neue Leute. Immer wieder auf Reisen.
Gibt es politische Kollektive, die sich aus Waldbesetzungen heraus organisiert haben, von Besetzeris?
Viele meiner Freunde leben in dem einen oder anderen Wald, wir sehen uns ab und zu und besuchen uns mal, aber so weit gedacht haben wir nie. Wobei es definitiv für mich die bessere Option ist, als in ein „altes“ Leben, dass es so eh nicht mehr gibt, zurück zu gehen, für was sich einige Bekannte auch entschieden haben.
Da kommt direkt die Sache mit, was für ne Struktur solls denn geben. Naja ich mein eher sowas wie ne große hängePlattform, also was physisch existierendes, ein Ort, wo ich hin kann, und eine feste Comumnity, die sich organisieren will und am besten auch gleich zusammen wohnen.
(Politische)Perspektiven schaffen, für weiter als paar Monate. Raus aus der Individualität und Vereinzelung hinzu was noch kollektiverem.
Im Wald sind wir dauerbeschäftigt. Es gibt immer was zu tun. Keine Zeit und Lust ans nächste Halbjahr zu denken. Und obwohl alle ständig unter Leuten sind, gibts immer auch welche, die ohne Bezugi da sind, was einen großen Unterschied machen kann. Einerseits kann es dich stärken, fürs Selbstbewusstsein und andererseits ist es auch schwieriger fürs Vertrauen und so, weil du die Menschen erst noch kennen lernst und die meisten schon Buddys haben.
Und am Ende ist der Wald geräumt, du hast viele Leute getroffen und zum Schluss doch keine Ahnung was jetzt kommt…
Lasst mal bitte vorher schon drüber sprechen welche Ideen es so gibt für danach! Suchen andere auch eine politische Wohnmöglichkeit, ein Kollektiv oder haben paar Aktionsideen?
Und probieren wirs dann auch aus und setzen es um.

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Repression continues – three years probation

Two years after the eviction of danni an activist got three month jail suspended on three years probation for „aussault on executive officer“.

An construction machine got occupied and police brutality was happening as often in these days. The activist was talking about breathing troubles because of a cophand covering the activist whole face. Indeed the activist got sentenced beacuse of the accusation of biting the cop in their hand. Court accounted them as guilty. Again a repression loaded on our shoulders.

Repression does’nt stop, and so will activism not stop, there is no end, let’s donate some money, if we have and let’s hold tight together, solidarity to be continued…

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Repressionen gehen weiter – Verurteilung zu 3 Jahren Bewährung

Disclaimer: Dieser Text wurde von Einzelpersonen verfasst und nicht mit der ganzen Besetzung abgesprochen. Es gibt keine autorisierte Gruppe und kein beschlussfähiges Gremium, das ‚offizielle Gruppenmeinungen‘ für die Besetzung beschließen könnte. Die Menschen in der Besetzung und ihrem Umfeld haben vielfältige und teils kontroverse Meinungen. Diese Meinungsvielfalt wird daher hier nicht zensiert, sondern kann gleichberechtigt neben einander stehen. Kein Text spricht für die ganze Besetzung oder wird notwendigerweise von der ganzen Besetzung gut geheißen.

Etwa 2 Jahre nach der Räumung im Danni wurde ein*e Aktivisti Anfang September mit dem Vorwurf „tätlicher Angriff“ zu 3 Monaten Haft auf 3 Jahre Bewährung und 100 Sozialstunden verurteilt.
Ein Räumungsfahrzeug war besetzt worden mit anschließender Polizeigewalt vom feinsten. Die Person berichtete von Schmerzgriffen im Gesicht und Atemnot, durch das Zuhalten von Mund und Nase beim Abtransport durch Cops. Der Person indessen wird vorgeworfen einen Cop beim Abtransport in die Hand gebissen zu haben und wurde dafür verurteilt: Eine übliche Praxis der Polizei und wieder einmal Beweis dafür, dass Gericht und Richterin nur Politik und Polizei dienen .

Die Repressionsbehörden arbeiten auch 2 Jahre nach dem Danni daran Aktivismus zu kriminalisieren und Strafen zu verteilen. Es stehen noch einige Verfahren aus und es werden neue dazu kommen. Wenn ihr was zu viel habt, lasst gerne eine Spende da.

Gegen jede Repression, gegen jede Vereinzelung!

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A new zine on how to build treehouses has been published:

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