Gewaltlosigkeit führt zu Waldlosigkeit – verteidigt die Dannenröder Waldbesetzung!

Auf indymedia haben wir folgenden Aufruf gefunden: https://de.indymedia.org/node/117114

Die Veröffentlichung wurde wie immer nicht mit der ganzen Besetzung abgesprochen. Es gibt keine autorisierte Gruppe und kein beschlussfähiges Gremium, das „offizielle Gruppenmeinungen“ für die Besetzung beschließen könnte. Die Menschen in der Besetzung und ihrem Umfeld haben vielfältige und teils kontroverse Meinungen.

Wir sind eine Aktionsplattform, die den Anspruch hat, keine Hierarchien aufzubauen; deswegen können wir niemandem verbieten oder befehlen, eher pazifistische oder militante Aktionen zu machen.

Diese Meinungsvielfalt wird daher hier nicht zensiert, sondern kann gleichberechtigt neben einander stehen. Kein Text spricht für die ganze Besetzung oder wird notwendigerweise von der ganzen Besetzung gut geheißen.

Hier ist unsere Packliste 🙂

Außerdem ist das hier nicht die Webseite des Bündnisses „Wald statt Asphalt“, sondern der Dannenröder Waldbesetzung. Das ist nicht zu verwechseln, zur Webseite des Bündnisses „Wald statt Asphalt“ geht es hier lang: https://wald-statt-asphalt.net/de/wald-statt-asphalt-buendnis/

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37 Responses to Gewaltlosigkeit führt zu Waldlosigkeit – verteidigt die Dannenröder Waldbesetzung!

  1. Richtigsteller says:

    Doch noch ein paar Kommentare überflogen…
    Lustig, dass die Kritiker des Beitrags sich hier mit faschistischen Trollen die Hand geben.
    Die Gewaltbereitschaft soll Grund für die Anfeindungen sein? Diese Anfeindung ist sowieso vorhanden, solang man es nur wagt, Grundrechte wahrzunehmen.
    Aber angesichts der Tausenden von Buletten, die hier grundlos Leute misshandeln, mit dem Finger auf 2-3 Fälle von Gegenwehr mit Steinschleudern zu zeigen, zeugt schon von einer sehr realitätsfernen Warnung.
    „Was siehst du den Splitter in meinem Auge, doch den Balken in deinem Auge siehst du nicht!“

    Nicht nur die Buletten, auch euch sollte man spüren lassen, was eure Gewaltlosigkeit zur Folge hat.
    „Schlechtes Benehmen halten die Leute nur deshalb für eine Art Vorrecht, weil ihnen Keiner aufs Maul haut.“

    Wenn die fleischgefüllten Uniformen ernsthafte Befürchtungen hätten, dass sie es 1:1 zurückbekommen könnten, dann überlegen sie sich 2mal, so vorzugehen, wie sie es i.d.R. täglich tun.

  2. Rich says:

    Doch noch ein paar Kommentare überflogen…
    Lustig, dass die Kritiker des Beitrags sich hier mit faschistischen Trollen die Hand geben.
    Die Gewaltbereitschaft soll Grund für die Anfeindungen sein? Diese Anfeindung ist sowieso vorhanden, solang man es nur wagt, Grundrechte wahrzunehmen.
    Aber angesichts der Tausenden von Buletten, die hier grundlos Leute misshandeln, mit dem Finger auf 2-3 Fälle von Gegenwehr mit Steinschleudern zu zeigen, zeugt schon von einer sehr realitätsfernen Warnung.
    „Was siehst du den Splitter in meinem Auge, doch den Balken in deinem Auge siehst du nicht!“

    Nicht nur die Buletten, auch euch sollte man spüren lassen, was eure Gewaltlosigkeit zur Folge hat.
    „Schlechtes Benehmen halten die Leute nur deshalb für eine Art Vorrecht, weil ihnen Keiner aufs Maul haut.“

    Wenn die fleischgefüllten Uniformen ernsthafte Befürchtungen hätten, dass sie es 1:1 zurückbekommen könnten, dann überlegen sie sich 2mal, so vorzugehen,

  3. Richtigsteller says:

    Ich hab nach 3 Mimimi-Kommentaren aufgegeben, dieses pseudopazifistische Geschwurbel zu lesen.

    Gegengewalt ist zwingend wichtig und überfällig. Davon gibt es viel zu wenig. Nur deshalb gibt es 12000 Fälle von physischer Gewaltverbrechen durch die Polypen:
    Niemand gibt ihnen zu spüren was sie anderen antun und somit selbst verdienen.
    Somit fehlt es an GENERALPRÄVENTIVEM CHARAKTER.

    Der Blogeintrag betont ausdrücklich, dass unterschiedliche Ansätze gleichberechtigt nebeneinander ihre Legitimität haben.
    Werdet ihr Möchtegernpazifisten ständig dafür verurteilt, dass ihr NICHT mit Gewalt reagiert?

    Dieser Ansatz der Marke „Ich bin gegen Gewalt, deshalb verübe ich nie welche, selbst wenn sie von anderen ausgeht.“
    ist so scheinheilig wie:
    „Ich möchte keine Tiere töten, deshalb kauf ich mein Fleisch lieber im Supermarkt.“
    Oder noch besser: Man kauft stattdessen Eier!
    Weniger wird der Tiermord dadurch nicht – Im Gegenteil. Aber Hauptsache nicht aktiv ein solches Gewaltdelikt selbst verübt.

    So ist es auch hier: Durch den Mangel an Gegengewalt trauen sich die Buletten immer mehr. Schon allein die 2-3 Mordversuche, die dann als „Unfälle“ abgetan werden.
    Niemandem wird vorgeschrieben, selbst aktiv die Polypen zu bekämpfen. Aber irgendwer muss es tun. Seid also lieber dankbar für die Militanz, für die ihr selbst offenbar zu feige seid.
    Hättet euch sicher auch vor der Wehrmacht oder dem IS auf die Straße gesetzt und gerufen „Wir sind friedlich, was seid ihr?“.

    Ja, jetzt hab ich auch mal euren „Pazifismus“ angegriffen, aber nur damit ihr mal seht wie das ist.
    Genau genommen hab ich das noch nicht mal getan, sondern auch nur eure Angriffe verbal angegriffen, die ihr gegen aktive Gegengewaltler verübt.

    Gewaltfreiheit bedeutet nicht, so viel Gewalt wie möglich tatenlos hinzunehmen, sondern sie zu verhindern. Und wenn man durch Gegengewalt genau davor abschreckt, trägt man dazu bei, dass es weniger Gewalt gibt.

    Gäbe es nur 10mal so viele Leute, die diesen Ansatz aktiv vertreten, würde die Polizeigewalt womöglich um das 100fache sinken. Denn dann würden sich viele Buletten eben garnicht erst trauen, Gewalt anzuwenden.
    George Floyd z.B. würd noch leben, wenn Menschen mit Zivilcourage nicht einfach nur dessen Mord gefilmt hätten.
    Ein wunderbares Beispiel, dass der Verzicht auf einen Tritt in den Rücken und einen Schlag auf den Hinterkopf gegen einen Schuldigen, den Tod eines Unschuldigen verursacht.
    Tolle Gewaltfreiheit!

  4. Hans says:

    Ich sehe das so: Wenn ich will das aus der Gesellschaft Teilnahme und Hilfe kommt, dürfte Gewalt der falsche Weg sein. Euer Standpunkt ist klar geworden und er ist richtig!

    Eure Nerven u. Eure Körper sind sicher auch am Ende, dann trifft man keine guten Entscheidungen mehr.

    Der Einsatzleiter auf der anderen Seite könnte heute Nacht beschließen mit dem Wasserwerfer die verbliebenen Baumhäuser ständig nass zu spritzen + Gebläse für kalten Wind in Betrieb zu nehmen. Auch um das Handynetz kann er sich mit einem Störsender kümmern.

    Es geht hier nicht um lebende Menschen oder Tiere, dann würde ich sicher auch anders handeln.

    Demokratischer Protest hat viele Schlachtfelder.

    Ich wünsche euch das Allerbeste!

  5. Wald says:

    Ich denke, ihr habt genug getan. Ihr habt protestiert, ihr habt gekämpft. Aber es darf jetzt genug sein. Alles andere sehe ich nichtzuletzt als massive Gewalt gegen euch selbst, allein schon durch die Art, wie ihr euch selbst gefährdet. Macht weiterhin Mahnwachen, Aktionen etc. Aber beendet eure aggressive Waldbesetzung.

  6. Elisabeth E.-S. says:

    Ich weiß nicht, wer diesen Text verfasst hat und wer entschieden hat, dass es sinnvoll ist, ihn hier (in einem Blog, der vielfach als Sprachrohr einer größeren Bewegung wahrgenommen wird) zu veröffentlichen – also wieviele Menschen dahinter stehen. Aber ich hoffe, dass er im Wald keine große Resonanz haben wird und gewaltloser Protest bevorzugt wird. Es macht mir Angst (um alle im Wald), wohin es führt, wenn alle nach dem Motto „Gewalt erzeugt Gegengewalt“ handeln – ich befürchte, die Gewaltspirale dreht sich unaufhörlich weiter, die Eskalation wird immer härter, bis es nur noch Verlierer*innen gibt. Und abgesehen davon, dass ich Gewalt grundsätzlich kritisch sehe: Ich sehe zwar, dass über Anwohner*innendemos und Waldspaziergänge mit mehreren hundert oder sogar tausend Teilnehmer*innen weniger Aufmerksamkeit bekommen, als radikalere Aktionen kleinere Gruppen.  Aber Gewalt als medialer Aufmerksamkeitsgarant – ist das die Aufmerksamkeit, die gebraucht wird? Aus meiner Sicht nicht – so werden m.E. eher Menschen abgeschreckt, die zwar ähnliche Ziele haben, aber denen die Lebenswelt der Aktivisti sehr fremd ist. Also vielleicht: Mehr Kreativität anstatt mehr Gewalt?

  7. juju says:

    Dieser aufruf verbreitet sich gerade wie ein lauffeuer in der wutbürgerfilterblase.
    Wie viele neue AfD/CDU/CSU wähler:innen wird das wohl bewirken? Wieviele menschen, die vorhaben vor ort friedlich zu protestieren, wird das evtl. davon abhalten zum Danni zu fahren? Welchen schatten wird das auf die gesamte klimagerechtigkeitsbewegung werfen?
    Bitte keine patriarchalen Privat-Feldzüge! Das bewegt sich innerhalb der logik des aktuellen systems und wird seine übermacht nur noch mehr verfestigen und seine waffen schärfer machen und auch anderen protestformen mehr steine in den weg legen. Ich bewundere eure opferbereitschaft und euren mut persönlichen schmerz und traumata in kauf zu nehmen und kann die dahinterliegende verzweiflung gut verstehen: ihr macht das aus solidarität für all diejenigen, die schon durch polizeigewalt traumatisiert oder verletzt wurden. Rache kann für die beteiligten kurzfristige erleichterung bringen, jedoch werden gewalt-ausbrüche aus dem millieu des umweltschutzes auf längere sicht auf alle, die sich für die transformation zu einer lebensfreundlicheren welt einsetzen, zurückfallen. Die masse der bevölkerung kann jetzt schon nicht zwischen dringend notwendigem, friedlichem zivilen ungehorsam und ökoterrorismus unterscheiden… die differenzierung und aufklärung wird mit jedem gewalt-akt schwerer. Bittebitte denkt nochmal darüber nach ob ihr nicht wege OHNE die alte-gewalt-spiral-leier finden könnt!

  8. Caro says:

    Ganz böser Fehler. Das problem ist, dass die Leute langfristig nicht die Konsequenzen ihres Handelns einschätzen können, darum ist die Weltbevölkerung in einer Realität nicht-intendierter (nicht-beabsichtigter) folgen gefangen).

    Jede Handlung entfacht eine Dynamik, die wirkt und diese setzt mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit andere Dynamiken in Gang. Das ist nicht in Stein gemeißelt, aber je mehr Individuen sich diesen handlungsmustern bedienen, desto wahrscheinlicher wird ein bestimmter Pfad.

    Es ist wahr, dass in unserer toxischen Welt zu giftigen Strukturen manchmal bis zu einem gewissen grad ein Gegengift initiiert werden muss.

    Der Fehler an vielen Konzepten und personi, die edelmütig und gewaltfrei für eine bessere Welt eintreten, ist folgender:

    Sie behandeln unsere toxische Welt so, als wäre sie schon die idealwelt. Das ist an manchen Stellen sehr gut und angebracht. An anderen Stellen bringt es halt null änderungspotential.

    Wenn eine starke toxische Dynamik in der Welt wirkt (Die Zerstörung des Danni), dann ist es manchmal nötig diese toxis zu spiegeln. Den Wald zu blockieren (ohne körperliche Gewalt) ist ja auch schon strukturelle Gewalt. Diese Form von Gewalt ist ein erlaubter Widerstand.

    Eine wirkende Gewaltdynamik, wird mit einem gegenimpuls gestoppt. Dieser gegenimpuls MUSS jedoch immer weitaus weniger Gewaltpotential enthalten als der ursprüngliche Impuls und darf NUR ganz gezielt und punktuell eingesetzt werden. Er darf keine eigene Dynamik entfachen. Das ist super schwierig, weil es einen hohen grad an emotionaler Intelligenz und impulskontrolle erfordert – solche Dynamiken sind stark und mitreißend.

    Das ist dann zwar auch toxisch in dem Moment, aber weniger, und dafür da Bewusstsein über das eigene verhalten zu schaffen. Der Parade-Protest würde es sogar schaffen sich in solch einen spannungsgeladenen Umfeld noch auf positive emotionalisierungen zu beziehen UND dabei durchgehend BLEIBEN (z.b. die Clowns, die vor der Polizei rumgehüpft sind)

    Wenn wir die Polizei lieb drauf hinweisen, dass das nicht in Ordnung ist, dass der Wald kaputt gemacht wird und das sie doch bitte nach Hause fahren sollen, während wir dabei zahm am Rande stehe, werden sie sich einfach überlegen fühlen. Das interessiert sie nicht.

    Sie brauchen den Spiegel, damit ihnen ihre zerstörerischen fressen bewusst werden. ABER der Spiegel darf nicht gleich zerstörerisch sein. Je friedlicher und bunter der Protest, desto krasser wird die Diskrepanz zu Tage gefördert, desto mulmiger das Gefühl, dass da etwas falsch läuft. Eine Räumung friedlicher Demonstranten wird noch lange in ihnen arbeiten. Ist das richtig was ich tue? Wofür stehen diese Leute ein? Nur hier besteht die Chance einer wahrhaftigen Änderung.

    Nun ein Protest mit physischer Gewalt: er erreicht genau das GEGENTEIL. In der Wahrnehmung der Polizisten werden sie angegriffen. Das ist ein böser Akt. Sie sind die offizielle Instanz, die für recht und Ordnung sorgt. Das ist ihr Job. Sie sind die guten – alle anderen sind Gewalttäter. Dieses narrativ, dass sie brauchen, um grob zu sein, bestätigt jeder einzelne mit seiner körperlichen Gewaltanwendung. Und mehr noch: sie legitimieren, dass die Gegenseite immer härter und härter werden darf. Auch hier wieder folgende Wahrnehmung: Oh da sind Gewalttäter, die Instanz, die für recht und Ordnung sorgt, und sie werden angegriffen. Es muss erlaubt sein, dass sie sich besser schützen > präventivgewalt!

    Dieser Prozess ist schon soweit fortgeschritten in unserer Gesellschaft, dass die Polizei so schon in viele Proteste reinbricht. Um das wieder auszuhebeln, müssten viele Demonstranten erstmal viel gewaltfrei kompensieren. Leider verstehen das zu wenige und weiterhin sind wenige dazu in der Lage, denn dieser Vorgang der Unterbrechung von Anschlussstellen erfordert ein hohes Maß an emotionaler Intelligenz. Zur emotionalen Intelligenz gehört ja die impulskontrolle. Im konkreten Beispiel entspricht das der Fähigkeit in einem Umfeld extremer Spannungen, den starken Impuls zur Gewaltanwendung zu widerstehen, und besonnen zu bleiben. Das ist extrem schwer – personi, die das schaffen sind unglaublich emotional stark. Gewaltakteure sind eigentlich immer die schwächeren Angstakteure. Hass ist ja eine deformierte Form der Angst gegen irgendetwas.

    Schaffen wir es gewaltfrei zu bleiben müssen wir stets auf folgendes achten: nicht im Modus der Ablehnung zu verharren, sondern zurückzukehren zu dem Verhalten, welches wir als allgemeine Maxime anstreben (gewaltfreiheit, Verständnis, Toleranz). Bleiben wir in destruktiven Mustern stecken, füttern wir die reelle negativität mit unserer eigenen negativität 🤔🤔🤔

    Das ist komplex und die Zusammenhänge werden kaum hergestellt. Gewalt wird angepriesen, weil es ganz kurzzeitig eine Erleichterung der Spannung schafft. Und die schwachen Akteur:innen, die nie einen gesunden Umgang mit ihren Gefühlen erlernt haben, feiern sich dann auch noch im schlimmsten Fall 🙄 es sind meist Männer, weil wir unsere Männer in der sozialisation viel, viel schlechter emotional erziehen. Sie sind auf dieser Ebene oft halt schlechter aufgestellt. Auch wieder so eine kollektive Fehleinschätzung der Gesellschaft. Mich nervt das alles tierisch, weil das auch meine Realität ist, die durch so eine Unkenntnis richtig scheisse zurecht konstruiert wird 😑😑😑

  9. G. says:

    Es ist sehr schade, so ein Post hier zu sehen. Es hat schon sein negatives Echo in den Medien gefunden. Es hilft euch nicht und Gewalt wird niemandem helfen.

  10. Bernd Egger says:

    BESSER KEINE GEWALT!

    Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass dieser Artikel NICHT die allgemeine Auffassung der gesamten Waldbesetzung, also der WaldbeschützerInnen und Aktivistis im und um den Dannenröder Wald, darstellt.

    Nach meiner Auffassung zeugt der Artikel von einer ZUNEHMENDEN RADIKALISIERUNG rund um das Geschehen um den Dannenröder Wald, und das eben auch bei AktivistInnen.
    Das wundert mich nicht angesichts des zunehmend rabiater und gewaltvoller werdenden Polizeieinsatzes im und um den Wald, der nun schon ununterbrochen in der zweiten Woche ist.

    Es ist doch irgendwie klar, dass dieser massive und hoch gerüstete Polizeieinsatz, der selbst auch immer radikaler und rücksichtsloser gegenüber den AktivistInnen wird, begleitet von zeitgleichen konsequenten d.h. brutalen Rodungen, eine Radikalisierung auf der „Gegenseite“ bewirkt und nach sich zieht.
    Das muss nicht so sein, aber es geschieht.

    Der Einsatz von Gewalt durch den Staat erzeugt Gewalt, das ist so.

    Das bedeutet nicht, dass ich die mögliche Radikalisierung in Teilen der WaldbesetzerInnen-Szene gut finde oder gar begrüßen würde, aber ich kann sie verstehen und nachvollziehen.

    Dennoch ist es mir lieber, wenn von ihrer Seite nicht aktiv Gewalt eingesetzt wird und sie insgesamt gewaltfrei bleiben, denn Anwendung von Gewalt ist nie gut und führt nicht zu einem guten Ende. Gewalt schaukelt sich gegenseitig hoch.

    Gewaltfrei zu bleiben, findet eine hohe Anerkennung in der Bevölkerung.
    Gewaltanwendung dagegen schmälert die allgemeine Akzeptanz für das Anliegen und den Einsatz der WaldbeschützerInnen.

  11. MC says:

    Wer der Bewegung schaden will, schreibt einen solchen Artikel. Dies ist eine Einzelmeinung, die in keiner Weise den Idealen der Gemeinschaft im Danni entspricht. Ich als Mensch und Aktivist:in werde in jeder Auseinandersetzung mein Verhalten an ethischen Grundsätzen orientieren. Das gilt jedoch ebenso für Justiz, Polizei und Politik in unserem Land. Was ich hier in letzter Zeit gesehen habe, gibt mir gleichermaßen zu denken wie dieser unsägliche Artikel.

  12. MC says:

    Wenn man der Bewegung schaden will, schreibt man einen solchen Artikel. Dies ist eine Einzelmeinung, die in keiner Weise den Idealen der Gemeinschaft im Danni entspricht.

  13. Anonymous says:

    Ihr seid keine Umweltschützer, keine „Waldretter“ und erst recht keine Anti-Faschisten. Ihr seid vielmehr psychisch gestörte oder in naivem Idealismus von Psyhopathen uur Gewalt Verführte. Totalitär im Denken, wie die Nazi-Bonzen“ in den ersten „Antifa-Komitees“, die der rote Faschist Stalin in drn Kriegsgefangenen-Lagern gründen liess. Aussen grün, innen eine Mischung aus rot und schwsrz, also braun, das ist es was ihr seid: Sn euren Taten kann man euch erkennen!

  14. Bitte keine Gewalt… Alles, nur das nicht!
    Die Bewegung soll wachsen und noch mehr Anhänger finden. Mit Gewalttaten vergrault ihr die Menschenmassen. Bleibt friedlich und menschlich.
    In der FB-Gruppe „DIALOG-Versuch #proA49 und #dannibleibt“ seid ihr ein großes Thema.
    Haltet durch, so lang es nur geht!

  15. Jörg says:

    Ich finde den Aufruf zum Krawalltourismus zwar auch erbärmlich oberflächlich, aber die Position, dass Gewaltlosigkeit der einzige Weg sein soll, ist das auch. Alle Aktionsmethoden sind nicht per se gut oder schlecht, sondern mal passend und mal nicht – manche sind auch immer recht dürftig. Immer braucht es einer Abwägung. Aktionen müssen vor allem gut vermittelt, passgenau sein, am besten kreativ, unberechenbar usw. Immer mal wieder eine Cop-Karre mit Steinen bewerfen, ist genauso phantasielos wie eine Menschenkette an der Seite des Waldes, wo gar nicht gerodet wird, aber die leckeres Essen anbietende Küche in der Nähe ist. So manches im Laufe der Geschichte wäre beschissener verlaufen ohne kreative Militanz. Nur leider ist die meiste Militanz langweilig. Das Problem ist dann nicht, dass es militant ist, sondern dass es langweilig ist. Viele, viele Beispiele auf direct-action.siehe.website.

  16. Wenn es weniger Menschen gäbe, gäbe es mehr Wald. Eine CO2-Steuer muss auf Kinder erhoben werden! Weniger Menschen benötigen weniger Nahrungsmittel und die erzeugende Landwirtschaft und Autobahnen! Solange es so viele Menschen gibt, die satt werden wollen, ist weniger Platz für Wald!
    Die A49 muss zuende gebaut werden!

  17. Helmut Krauskopf says:

    In welcher realen Welt lebt ihr wirklich. Seit ihr echt so naiv, oder versteckt ihr euch, damit eure wahre Identität nicht in die Öffentlichkeit kommt.
    Schon seit Jahrzehnten haben Weltverbesserer, wie ihr, alles besser machen wollen. Seht euch die Anfänge der grünen Bewegung an:
    Chaoten demonstrieren gegen Atomstrom und heizten ihre Wohnung mit Strom. Damit nicht genug, sie regeln die Temperatur durch öffnen der Fenster – frische Luft ist gesund.
    Die Weltverbesserer fuhren die schlechten, verrotteten Autos – Reparaturen incl. Ölwechsel wurden auf den Abstellplätzen ausgeführt – so mancher Liter Öl versickerte im Erdreich. Ihr seit heute nicht besser, vielleicht werdet ihr gesteuert von der Scheinheiligkeit unserer grünen Politiker und deren akademischen Anwälten: Sie wohnen in den Städten und bezahlen die teuren Mieten, denn uns, den „Nichtakademiker“, wollen sie nicht in ihrer Nähe haben. Andere wohnen in Altbauten mit schlechten Heizwerten und verbrauchen wieder, wie ihre Vorgänger, umweltfeindliche Energie. Eine Liste über diese Scheinheiligkeit könnt ihr selber mit euren eigenen Lebensgewohnheiten in der Vergangenheit, der Gegenwart und euerer Zukunft vervollständigen.
    Wir brauchen keine A49 – aber „Euch“ mit euerem unnatürlichen, von Fremden (schaut euch nur eure prominenten, selbstherrlichen Mitstreiter an) gesteuerten radikalen Verhalten braucht die Welt nicht. Geht in die Wälder, vergrabt euch und entwickelt euch zu Würmer zurück und nehmt bitte euren menschenverachtenden Luke Mockridge mit. Von mir aus könnt ihr auch eure selbstherrliche Rakete nutzen.

  18. Hans Christian Andersen Mädchen says:

    Wenn im nächsten Sommer noch keine Schneise durch den Wald führt,
    Solltet ihr Brandsalbe und Feuerlöscher auf die Packliste schreiben. Denn es wird ein heißer Sommer, fast schon brasilianische Verhältnisse. Ihr werdet schwitzen wie ein Grossgrundbesitzer der in Windrichtung steht. Eine brandheiße Neuigkeit wird die N ächste jagen und am Ende werdet ihr erkennen, was es euch gebracht hat, Feuer mit Feuer zu bekämpfen – am Ende bleibt nur Asche.

  19. TH says:

    Hallo, ich bin auch klar gegen Gewalt! In dem folgenden Artikel inkl. Video wird detailliert aufgezeigt, mit welchen Lügen und Tricks das Regierungspräsidium, Polizei und Gerichte arbeiten. Außerdem werden Urteile des BGH’s ignoriert und man wird einfach nur verarscht:
    http://www.projektwerkstatt.de/index.php?p=21180
    https://www.youtube.com/watch?v=UK-9C3xtBVs

    Von daher kann ich irgendwie nachvollziehen, wenn sich auch der normale Bürger nicht mehr anders zu helfen weiß.

    TH

  20. TH says:

    Hallo, ich bin auch klar gegen Gewalt! In dem folgenden Artikel inkl. Video wird detailliert aufgezeigt, mit welchen Lügen und Tricks das Regierungspräsidium, Polizei und Gerichte arbeiten. Außerdem werden Urteile des BGH’s ignoriert und man wird einfach nur verarscht:
    http://www.projektwerkstatt.de/index.php?p=21180
    https://www.youtube.com/watch?v=UK-9C3xtBVs

    Von daher kann ich irgendwie nachvollziehen, wenn sich auch der normale Bürger nicht mehr anders zu helfen weiß.

    TH

  21. Gisela Gerken says:

    Ich verstehe euren Frust und ich bin absolute Gegnerin des A 49 Weiterbaus. Aber Pyrotechnik, Polizisten mit Fäkalien und Steinen zu bewerfen etc., das geht gar nicht. Die Polizei macht nur ihren Job und manche sind vielleicht sogar gegen den Autobahn Weiterbau. Mit Gewalt verschreckt ihr gemäßigte Autobahn Gegner wie mich. Ich hatte letzten Sonntag keine Lust auf die Demo zu kommen, denn dieser Widerstand ist nicht meine Art des Protest

  22. Anonymous says:

    Aha, linke und grüne Zecken rufen zu Gewalt auf. Anzeige ist raus

  23. Gisela Gerken says:

    Ich verstehe euren Frust und ich bin absolute Gegnerin des A 49 Weiterbaus. Aber Pyrotechnik, Polizisten mit Fäkalien und Steinen zu bewerfen etc., das geht gar nicht. Die Polizei macht nur ihren Job und manche sind vielleicht sogar gegen den Autobahn Weiterbau. Mit Gewalt verschreckt ihr nur gemäßigte Autobahn Gegner wie mich. Ich hatte letzten Sonntag keine Lust auf die Demo zu kommen, denn dieser Widerstand ist nicht meine Art des Protest

  24. Anonymous says:

    Ihr gehört alle in den Knast für immer

  25. Martha says:

    ich danke euch so sehr, dass ihr mit euren Körpern so voller Widerstand die Gewalt an unserer Natur blockiert. Mir wird schwindlig bei den Gräueltaten der CO2Ps, aber ich sehe es als sehr kontraproduktiv an Gegengewalt auszuüben. Medial und effektiv würde dies kein gutes Licht auf die Bewegung werfen und die Polizei kann man dadurch nicht erziehen. Das wird so nicht funktionieren. Lasst uns die Erhaltung des Waldes fokussieren und immer mehr Menschen mobilisieren und der Welt zeigen, wer hier wirklich im Sinne der Allgemeinheit handelt!!

  26. Wütend says:

    Es macht überhaupt KEINEN Sinn gewaltsam aufzutreten.
    Was soll das?? Jeder der freiwillig und bewusst anderen Schaden zufügen will wird hoffentlich festgenommen und angemessen bestraft. Die Polizei ist doch nur wegen euch da!!! Ihr könnt es nicht verhindert sondern nur verzögern.
    Kauft lieber selbst Wald und Grundstücke oder erstellt Bienenwiesen. Pflanzt Bäume und hört auf euch selbst und vorallem andere in Gefahr zu bringen.
    Bekämpft lieber den Borkenkäfer und helft die Wälder vorm absterben zu retten.

  27. Asphalt statt Wald says:

    Langsam sollten wir Euch Schweine aus dem Wald jagen.
    Ein Anwohner

  28. Asphalt statt Wald says:

    Hallo. Ich glaube es ist an der Zeit euch verlausten krawallbereiten Möchtegern Weltrettern zu zeigen was Sache ist. Die Menschen aus den umliegenden Dörfern sollten euch mit Mistgabeln aus dem Wald jagen, wenn die Polizei es nicht schafft.

  29. Stephan Richter says:

    Hauptsache mit dem Shuttle

  30. Maximilian Musterdivers says:

    Aktuell verliert die Bewegung immer mehr Unterstützung und macht sich immer mehr Feinde. Der Grund dafür sind solche Menschenverachtenden Gewaltaktionen. Wer bestimmt denn, für welche Ziele Gewalt legitim ist und für welche nicht?
    Durch eure gedankenlosen Aktionen wird nur der Druck seitens der Polizei erhöht.

  31. Susi2 says:

    Ich muss sagen, wenn ich das lese wird mir übel!
    Ich frage mich seit Wochen, wie Ihr euer Geld verdient, welches Ihr tagtäglich auf Kosten der Steuerzahler da verballert.
    Mein Sohn ist Polizist und hat diesen Beruf gewählt, um u.a. Leben zu schützen.
    Nun setzt er mit vielen Kollegen seines aufs Spiel, während an anderer Stelle Hilfe gebraucht und nicht gewährt werden kann. Wie geht ihr damit um? Da sind Mütter und Väter, die ihre Kinder kaum sehen, weil sie Überstunden schieben müssen. Was gibt euch das Recht das Leben unserer Kinder zu gefährden?
    Ihr wollt Bäume schützen…. Schützt man Bäume, indem man ihnen riesige Bolzen durch die Borke rammt? Wenn euch etwas passiert und ihr Hilfe braucht, nach wem ruft ihr dann? Am Anfang hab ich euch verstanden, nun nicht mehr..
    Und wie mir geht es vielen. Gewalt ist keine Lösung!!

  32. Garofalo says:

    Arme Deutschland mit solcke kaoten die ganze Welt lacht über diese parassite. Wier machen die industie kaputt und Erdoğan lacht sich schlapp

  33. Erhard Suesser says:

    Am Beispiel Dannerod wird die Untätigkeit der zuständigen Staatsanwaltschaft, aber auch der Justiz, sehr deutlich. Vermummte Personen bringen andere in Gefahr, nehmen sogar Lebensgefahr für Dritte in Kauf und das ohne Aufschrei unserer Demokratischen Institutionen. Ganz zu Schweigen von der Wortkargheit und Zurückgezogenheit der Politikerinnen und Politiker, wo haben die eigentlich ihr Versteck? Der BAB-Bau wurde demokratisch und rechtskräftig legimitiert, da können auch Minderheiteb mal demonstrieren, aber nicht so ein Chaos verursachen, bei den Menschenleben in Gefahr geraten. Dannerod wird wieder tausende von Nichtwählerinnen- und Wählern zur Folge haben. Demokratische Institutionen schämt euch! Ihr opfert unsere Besten, die Damen und Herren der Polizei.

  34. Einfach nur lächerlich und realitätsfern dieser Artikel. Was da im Danneröder Forst a passiert, ist Rechstaatlosigkeit in Reinkultur. Polizisten die mit Fäkalien beworfen werden?! Hallo geht’s noch?! Dachte solche Zustände haben wir hinter uns gelassen als wir uns entschieden haben von den Bäumen zu steigen und als Menschen auf diesem Planeten zu leben.

  35. walter bernbeck says:

    ich bin da klar andrer Meinung: Gewaltlos auftreten macht nicht schwächer, sondern ist der einzige Weg, auf der letzten Strecke noch viele wirklich zu überzeugen und diesen und andere Wälder zu retten! Bitte überlegt das noch mal wirklich in Ruhe! Es ist toll, dass Ihr euch so ganz einsetzt! Aber am Ende kann nicht ein immer härterer K(r)ampf stehen. Es ist auch den alten und manchmal verängstigten Menschen in den Dörfern rundum eindeutig klar, dass zur Zeit die größte Gewalt von der irrsinnigen Übermacht der polizei und den Rodungsmaschinen und Firmen ausgeht. Ich bin überzeugt, dass gewaltfreier Widerstand viel weiter reicht als noch so taktisch schlau eingesetzte Gegengewalt. WB

  36. Roder des Danni says:

    Wir hassen euch! Geht einfach nach Hause und lasst die Demokratie sein!!!

  37. Führerschein says:

    Ihr kleinen linken Bastarde wollt Krieg spielen? Alles klar. Mal sehen, was ihr gegen bewaffnete Zivilisten ausrichtet, die bereits Terroristen in Afghanistan erfolgreich beseitigt haben. See you👀

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