Wochenrückblick 3.0

Automatische Gegenerklärung: Dieser Text wurde von (einer) Einzelperson(en) verfasst und nicht mit der ganzen Besetzung abgesprochen. Es gibt keine autorisierte Gruppe und kein beschlussfähiges Gremium, das ‚offizielle Gruppenmeinungen‘ für die Besetzung beschließen könnte. Die Menschen in der Besetzung und ihrem Umfeld haben vielfältige und teils kontroverse Meinungen. Diese Meinungsvielfalt wird daher hier nicht zensiert, sondern kann gleichberechtigt neben einander stehen. Kein Text spricht für die ganze Besetzung oder wird notwendigerweise von der ganzen Besetzung gut geheißen.

Montag 12.Oktober

Ab 7:20 Uhr blockierten zwei Gruppen von Aktivsti die Werktore von Ferrero. Nach  drei Stunden lösten diese die Blockade auf. Es bildete sich schnell ein LKW Stau.

Parallel dazu wurde im Herri weiter gerodet.

Dienstag 13.Oktober

Das Barrio „Neuerdings“ im Herri wurde brutal geräumt.
Es gelang einer Kleingruppe die A3 lahm zulegen. Leider wurde dieses Ereigniss durch einen schweren Unfall getrübt. Wir stehen solidarisch mit allen Angehörigen und Betroffenen. Wir brauchen eine Verkehrswende auch, um die Unfallzahlen zu reduzieren.

Mittwoch 14.Oktober

Die Polizei räumte weiter im Herri und ein großer Teil des Waldes wurde gerodet. Die „Satire Allgemeinverfügung“ wurde veröffentlicht.

Donnerstag 15.Oktober

Sehr früh am Morgen besetzte eine Gruppe Aktivti das VW-Werk in Kassel. Schnell bildete sich ein Rückstau. Die Blockade hielt ca. 3 Stunden und war somit erfolgreich.

Die Rodungsarbeiten im Herri gingen leider weiter. Zum großen Entsetzten wurde „Grandma“ in der Abenddämmerung gerodet, trotz Zusicherung der Polizei, dass diese unversehrt bleiben würde.

Freitag 16. Okt

Die Polizei ging in aller Frühe brutal gegen Aktivsten vor. „Überall“ wird weiter geräumt und gerodet. Grandma war ungefähr 300 Jahre alt und somit älter als die ersten Autos. „Grandpa“ steht noch!

Der erste Tag des Aktionswochendea von Aktion Schlagloch und Ende Gelände war erfolgreich! Zusammen werden wir für den Herri und den Danni kämpfen.

Samstag 17.Okt

Der Baum „Grandpa“ steht noch. Wir werden für jeden einzelnen Baum kämpfen.

Person 104 wurde gestern in GESA gebracht, dem Haftrichter vorgeführt und ist nun in U-Haft in der JVA Frankfurt. Am Abend gab es eine Sponti in Frankfurt, die um die JVA ging. Zusammen demonstrierten ca. 70 Menschen gegen die Festnahme „Nobody is free until all are free“

Sonntag 18.Okt

Trotz der Absage des Bündnisses zur „Roten Linie um den Danni“, fand der Waldspaziergang statt. Mit Abstand und Maske konnte der Waldspaziergang dennoch  ablaufen. Teilweise begleitete uns auch die Sonne.

Danke an die etwa 1000 Menschen, die uns in unserem Zuhause  besuchen gekommen sind.
Zusammen können wir den Wald retten! Jeder Harvester muss stehen bleiben!

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