STRABAG-Neubau makiert – Freiräume verteidigen – Danni lebt!

Disclaimer: Diesen Beitrag haben wir von de.indymedia.org kopiert und die Veröffentlichung wurde nicht mit der ganzen Besetzung abgesprochen. Es gibt keine autorisierte Gruppe und kein beschlussfähiges Gremium, das ‚offizielle Gruppenmeinungen‘ für die Besetzung beschließen könnte. Die Menschen in der Besetzung und ihrem Umfeld haben vielfältige und teils kontroverse Meinungen. Diese Meinungsvielfalt wird daher hier nicht zensiert, sondern kann gleichberechtigt neben einander stehen. Kein Text spricht für die ganze Besetzung oder wird notwendigerweise von der ganzen Besetzung gut geheißen.

Der Luxus-Hipster-Gentrifizierungs-Neubau „Kuhlio“ (Voltastraße/Ecke Kuhwaldstraße) von der STRABAG hat auf einem Teil seiner frisch verputzen Fassade Bitum-Farbkugeln von uns abbekommen. Eigentlich wollten wir auf der Wand zur Voltastraße noch die Botschaft „Danni lebt – Strabag zerschlagen – Freiräume verteidigen“ sprühen…Doch leider war die Cap verstopft.

Der neue Hipster-Gentrifizierungskomplex der STRABAG Real Estate, mit dem Hippen Namen ist mal wieder ein Projekt welches nur den Reichen Wohnraum beschert und sie in die Stadt ziehen soll. 100 Eigentumswohungen und 63 Mietswohnungen, direkt an der Messe, nah zum überteuerten Europaviertel. Teurer Grund und Boden, in den die STRABAG da investiert hat um neoliberale Herzen höherschlagen zu lassen. Für die Mehrheit bedeutet dieses Projekt wieder nur: Gentrifizierung, Verdrängung, Mieterhöhung, Ausbeutung. In der Kuhwaldstraße und so vielen anderen Orten der Stadt bestätigt sich in Tatsachen immer wieder das die Stadtregierung und Ihre Parteien nicht an einer Stadt für alle bauen sondern an der Stadt der Reichen!

Die STRABAG ist als größtes Bauunternehmen in Europa und mit seinen Großaktionären mit viel Kapital ausgestattet um Freiräume und Kämpfe, wie um Klimagerechtigkeit im Danni mit den Bullen gemeinsam brutal für ihre Kapitalinteressen platt zu machen. In der Stadt beteiligt sich die STRABAG daran kräftig unsere Viertel zugentrifizieren. Diese Gründe sind ausreichend um die STRABAG als das zu makieren und anzugreifen.

Der Danni, als Freiraum und revolutionärer Ort, wurde uns genommen. Doch der Kampf für eine Befreite Gesellschaft, jenseits von Kapitalismus und Patriachat, lebt in uns weiter. Wenn sie uns den Danni nehmen, jede Nische in der Stadt der Verwertungslogik unterwerfen, menschenverachtend handeln, werden wir uns weiter, widerständig zur wehr setzen um diese kapitalistische Normalität aus dem Gleichgewicht zu bringen. Die STRABAG muss für ihre scheiß Autobahn, die sie im Danni knüppelt, zahlen. Und weil dieser Staat nur den herrschenden dient und ein Instrument der Unterdrückung jedes emanzipatorischen Widerstands ist, machen wirs eben selbst.

Wir wollen Rache für den Danni und Freiräume um nicht im Abgas dieses Kapitalistischen Systems zu ersticken! Wohnen für alle! Danni bleibt und lebt!

Quelle:  https://de.indymedia.org/node/143283

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