Der Polizeigewalt im Danni noch mehr öffentliche Kritik verschaffen

Disclaimer: Dieser Text wurde von Einzelpersonen verfasst und nicht mit der ganzen Besetzung abgesprochen. Es gibt keine autorisierte Gruppe und kein beschlussfähiges Gremium, das ‚offizielle Gruppenmeinungen‘ für die Besetzung beschließen könnte. Die Menschen in der Besetzung und ihrem Umfeld haben vielfältige und teils kontroverse Meinungen. Diese Meinungsvielfalt wird daher hier nicht zensiert, sondern kann gleichberechtigt neben einander stehen. Kein Text spricht für die ganze Besetzung oder wird notwendigerweise von der ganzen Besetzung gut geheißen.

Viele Menschen kämpfen weiterhin im Danni für den Wald, für die Bäume und anderen Lebewesen im Wald, für eine bessere Welt, für das Leben, für … .

Um diesen starken Widerstand zu brechen, waren und sind der Staat und damit auch die Polizei bereit, große Schäden in Kauf zu nehmen. Es kam im Rahmen der Räumung zu zahlreichen Fällen von Polizeigewalt. Es kam zu physischen und psychischen Verletzungen. Menschen wurden durch fahrlässige oder beabsichtigte Handlungen der Polizei teilweise sehr schwer verletzt und traumatisiert. Dazu erfolgte bereits eine Pressekonferenz diesbezüglich, Texte, Bilder, Videos wurden veröffentlicht. Vor kurzem erschienen auch die Texte von Parents for Future Danni und der parlamentarischen Beobachtung, unter anderem zum Thema Polizeigewalt.

Wir möchten das Thema Polizeigewalt in und um Danni weiterhin öffentlich aufarbeiten. Und so nochmals klar zeigen, dass das, was im Danni passierte und jetzt passiert, nicht ok ist. Wir möchten auch den Bau der A49 stoppen. Und etwas gegen zukünftige Polizeigewalt tun.

Wir werten das Material aus, was bereits vorliegt (Videos, Gedächtnisprotokolle); nehmen Kontakt zu externen Gruppen/Journalist*innen auf; versuchen einzelnen Prozessen aufgrund von Polizeigewalt mehr Öffentlichkeit zu verschaffen.

Falls Menschen Ideen oder Kontakte haben, die hilfreich sein könnten oder einen Prozess führen, bei dem sie sich mehr öffentliche Unterstützung wünschen, schreibt gerne an: gewaltdoku [et] protonmail [dot] com.

Falls Menschen noch Information, Protokolle, Videos etc. haben, was noch nicht beim Pressehub oder den Sanis abgegeben wurde: sendet dies bitte ebenfalls an die mail-Adresse. Ihr könnt gerne zuvor den öffnetlichen Schlüssel erfragen.

Wenn ihr Erfahrung und Interesse an der Aufarbeitung habt und in der Arbeitsgruppe mit aktiv werden möchtet, meldet euch gerne!

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