Skillshare Programm

[Inhaltsverzeichnis]

  1. Tagesstruktur
  2. Täglich
  3. Wochenübersicht
    1. 04. Mai
    2. 05. Mai
    3. 06. Mai
    4. 07. Mai
    5. 08. Mai
    6. 09. Mai
    7. 10. Mai
    8. 11. Mai
  4. Workshopbeschreibung
  5. Weitere Angebote
  6. Abendprogramm

Hier seht ihr das vorläufige Programm, es können aber auch weiterhin Slots hin- und her verschoben werden. Änderungen werden auch hier eingetragen.

Außerdem lebt das Skillshare davon, das auch ihr vor Ort noch selbst Workshops anbieten könnt, die dann mit ins Programm aufgenommen werden, hier dann aber nicht mehr auftauchen.

Tagesstruktur

  • 8:30 – 9:00 Morgenprogramm (Yoga, Krav Maga, etc. )
  • 8: 30 – 10: 00 Frühstück
  • 10:30 – 14:00 Workshops
  • 14: 00 – 15: 00 Mittagessen
  • 15: 00 – 18: 30 Uhr: Workshops
  • 19:00  – 20: 00: Abendessen
  • 20:00 – 20:30 Uhr:  ToDo-Plenum: Verteilung von Aufgaben, Informationen usw.
    20: 30 – Open End: Abendprogramm (Konzerte, Filme, etc.)

Täglich

+ Barrikaden bauen
+ Morgenyoga, Krav Maga oder anderer Sport
+ Schnupperklettern: jeden Vormittag auf Nachfrage
+ Seilrettung nach unten und oben, Traversen-Rettung: jeden Nachmittag auf Nachfrage
+ Kochen für große Mengen
+ Lebensmittel retten

Wochenübersicht

Montag 04. Mai

Zeit Workshopzelt 1 Workshopzelt 2 Workshopzelt 3 Anderer Ort
10:30 – 12:00 Freier Slot Freier Slot Freier Slot Freier Slot
12:30 – 14:00 Freier Slot Freier Slot Watt volt ihr? Strom im Wald Freier Slot
15:00 – 16:30 Macht macht Umwelt kaputt – über den Zusammenhang von Herrschaft und Umweltzerstörung Freier Slot Freier Slot Freier Slot
17:00 – 18:30 Transformative Gerechtigkeig Teil 1 Mantren aus unterschiedlichen Kulturen singen How to start a forest occupation Freier Slot
20:30 – Open End Freier Slot Freier Slot Freier Slot Ton-Bilder-Schau „Aktionen für eine Zukunft ohne Autos: Verkehrswende, Nulltarif, Fahrradstraßen“

Dienstag 05. Mai

Zeit Workshopzelt 1 Workshopzelt 2 Workshopzelt 3 Anderer Ort
10:30 – 12:00 Umgang mit Werkzeugen Gewaltfreie & Kooperative Kommunikation Teil 1 (bis 17:30)
Freier Slot Freier Slot
12:30 – 14:00 “                  “
“                  „ Transformative Gerechtigkeit Teil 2 Freier Slot
15:00 – 16:30 Freier Slot “                  „ Freier Slot Freier Slot
17:00 – 18:30 Subversiver Gebrauch von Straf-, Polizei- und Versammlungsrecht – ungewöhnliche Tipps für kreative Aktionen “                  „ Freier Slot Freier Slot
20:30 – Open End Freier Slot Freier Slot Hambi Werwolf Freier Slot

Mittwoch 06. Mai

Zeit Workshopzelt 1 Workshopzelt 2 Workshopzelt 3 Anderer Ort
10:30 – 12:00 Freier Slot Gewaltfreie & Kooperative Kommunikation Teil 2 (bis 17:30) Freier Slot Freier Slot
12:30 – 14:00 Machtgerangel, Apparate, Vereinnahmung – hört das denn nie auf? “                  „ Freier Slot Freier Slot
15:00 – 16:30 “                  „ “                  „ Freier Slot Freier Slot
17:00 – 18:30 “                  „ “                  „ Mantren aus unterschiedlichen Kulturen singen Freier Slot
20:30 – Open End Freier Slot Freier Slot Freier Slot Fledermauswanderung

Donnerstag 07. Mai

Zeit Workshopzelt 1 Workshopzelt 2 Workshopzelt 3 Anderer Ort
10:30 – 12:00 Theater Improvisation Freier Slot Freier Slot Freier Slot
12:30 – 14:00 “                   „ Kommunikationsguerilla Freier Slot Freier Slot
15:00 – 16:30 Freier Slot Konsumkritik-Kritik – warum die Welt nicht am Ladenregal gerettet werden kann Freier Slot Bienen-Workshop (Treffpunkt 16 Uhr Mahnwache. Dauer 2–3 Stunden)
17:00 – 18:30 Freier Slot Freier Slot Freier Slot “                      „
20:30 – Open End Protestlieder zusammen singen Freier Slot Freier Slot Freier Slot

Freitag 08. Mai

Zeit Workshopzelt 1 Workshopzelt 2 Workshopzelt 3 Anderer Ort
10:30 – 12:00 How to Kleingruppenaktion Freier Slot Freier Slot Freier Slot
12:30 – 14:00 “                              „ Freier Slot Freier Slot Freier Slot
15:00 – 16:30 Freier Slot Freier Slot Digitale Selbstverteidigung: PGP, OTR, TOR?
Freier Slot
17:00 – 18:30 Freier Slot Freier Slot “                 „ Freier Slot
20:30 – Open End Freier Slot Freier Slot Freier Slot Freier Slot

Samstag 09. Mai

Zeit Workshopzelt 1 Workshopzelt 2 Workshopzelt 3 Anderer Ort
10:30 – 12:00 Kritischer Blick auf die erneuerbaren Energien Freier Slot Freier Slot Freier Slot
12:30 – 14:00 Freier Slot Planspiel: Wir organisieren die Stadt neu Freier Slot Freier Slot
15:00 – 16:30 Erfahrungen aus 42 Jahren A 49 “                „ Freier Slot Freier Slot
17:00 – 18:30 Herrschaftsfreie Lieder aus verschiedenen Ländern und Epochen lernen Freier Slot Offene Vortrags-/Austauschrunde: Bytes & Bäume Freier Slot
20:30 – Open End Film: In aller unser Namen Freier Slot Freier Slot Freier Slot

Sonntag 10. Mai

Zeit Workshopzelt 1 Workshopzelt 2 Workshopzelt 3 Anderer Ort
10:30 – 12:00 Schreibwerkstatt: Lieder umschreiben für den Danni Freier Slot Freier Slot Freier Slot
12:30 – 14:00 Freier Slot Workshop/Diskussionsrunde: Gemeinsame Ökonomien Freier Slot Freier Slot
15:00 – 16:30 Freier Slot Vortrag/Diskussionsrunde: Eigentum und Gegenbilder Freier Slot Herrschaftsfreie Lieder beim Waldspaziergang singen
17:00 – 18:30 Freier Slot Freier Slot Freier Slot Freier Slot
20:30 – Open End Film: Trees of protest Freier Slot Freier Slot Freier Slot

Montag 11. Mai

Zeit Workshopzelt 1 Workshopzelt 2 Workshopzelt 3 Anderer Ort
10:30 – 12:00 Eine kleine Reise in der Welt der Sprache Freier Slot Freier Slot Freier Slot
12:30 – 14:00 Freier Slot Freier Slot Watt volt ihr? Strom im Wald Freier Slot
15:00 – 16:30 ABC Schreibwerkstatt: Briefe an Gefangene schreiben Freier Slot Freier Slot Freier Slot
17:00 – 18:30 Freier Slot Freier Slot Freier Slot Freier Slot
20:30 – Open End Freier Slot Freier Slot Freier Slot Freier Slot

Workshopbeschreibung

Workshop: How to Kleingruppenaktion

Wie können Menschen selbstorganisiert ohne Führung und Moderation
eine Kleingruppenaktion durchführen? An was muss alles gedacht
werden? Wie funktionieren Organisierungsprozesse, wenn kein Chef
sagt wo’s langgeht? Wie können wir als Kleingruppe eine wirksame
Aktion auf die Beine stellen – Beispiel: Kraftwerksblockade

Planspiel: Wir organisieren die Stadt neu

2024. Revolution. Die Regierung führt „zum Schutze der Republik“
Giftgasanschläge auf Marburg, einer der anarchistischen Hochburgen
durch. Monate sind vergangen, wir sitzen in einem der größeren
Flüchtlingslager im Gebiet der AZH (Autonome Zone Hessen) und
Gerüchte sprechen sich rum, dass Marburg wieder betretbar und das
Giftgas wieder verflogen sei.. Die ersten mutigen Pioniere machen
sich auf den Weg, um die menschenleere Stadt neu zu organisieren…

Workshop/Diskussionsrunde: Gemeinsame Ökonomien

Solidarität statt Ellenbogengesellschaft – Finanzkooperativen:
Warum und Wie? In einer Diskussionsrunde mit inhaltlichem Input wird
darüber geredet, wie eine neue Art des Lebens erprobt werden kann:
Einkommen wird in einen gemeinsamen Topf gegeben, aus dem jeder Teil
der Gruppe gleichermaßen schöpfen können. Gerne stellen wir euch
eine bestehende Gemeinsame Ökonomie (GemÖk) vor.

Vortrag/Diskussionsrunde: Eigentum und Gegenbilder

Beschreibung folgt…

Bienen-Workshop (im Freien)

Welche Vielfalt gibt es bei den Bienen und welches sind ihre
Lebensansprüche? Der Workshop geht auf wild lebende Bienenvölker und
naturgemäße Imkerei ein und zeigt den Umgang mit Bienenvölkern. Eine
Exkursion zu Bienenvölkern in der Nähe verleiht einen unmittebarern
Einblick und vermittelt Verständnis für das Leben und die Biologie von
Bienen.

Gewaltfreie & Kooperative Kommunikation

Basis-Workshop mit einer Dauer von ca. 10 h an zwei Tagen a 5 Stunden für feste Besetzung aus
5-12 interessierten Menschen für die Workshop-Dauer.
Weitere Beschreibung folgt…

Offene Kurzvorträge/Austauschrunde: Bytes & Bäume

Welche IT-Anwendungen lassen sich mit den begrenzten Ressourcen auf Waldbesetzungen umsetzten. Wie kommt eine Waldbesetzung ins Internet? Was kann mensch mit einem WaldIntranet alles so machen? Welche Möglichkeiten der digitalen Kommunikation im Wald gbt es und wie sicher sind sie? Welche Erfahrungen, Fragen, Ideen etc. hast du?

Macht macht Umwelt kaputt – über den Zusammenhang von Herrschaft
und Umweltzerstörung

Herrschaft bedeutet die Möglichkeit, Abläufe und Verhältnisse so
regeln zu können, dass andere die negativen Folgen erleiden müssen.
Umweltzerstörung basiert regelmäßig auf diesem Prinzip: Industrie
und ihre Staaten graben in armen Regionen nach Energiequellen und
Rohstoffen, transportieren schiffeweise Nahrungsmittel oder Holz zu
sich und kippen den Müll wieder in die Peripherien zurück. Städte
nutzen das Umland für Bauflächen, Straßentrassen und Müllhalden. Die
Natur zählt nichts, weil die Menschen in ihr still sind oder still
gehalten werden. Wer Umwelt dauerhaft schützen will, muss daher die
Machtfrage stellen. Doch was geschieht tatsächlich? Selbst
Umweltverbände setzen auf Staat, Umweltpolizei, Gesetze und Firmen,
um die Welt grün zu halten. Diese Schüsse gehen nach hinten los –
schon seit Jahrzehnten. Nötig ist eine Umweltschutzstrategie, die
die Menschen ermächtigt, ihr Leben wieder selbst zu organisieren –
ohne Hierarchien und Privilegien. Nur ein Umweltschutz von unten ist
grundlegend und dauerhaft wirksam.

Ton-Bilder-Schau „Aktionen für eine Zukunft ohne Autos:
Verkehrswende, Nulltarif, Fahrradstraßen“

Die platz-, sprit- und rohstofffressenden Stinker mit
Steuermilliarden nochmal umrüsten, damit Autokonzerne und
Bestattungsunternehmen weiter verdienen können? Radler*innen auf
holperige Schmalspuren am Gehwegrand verbannen oder ihnen nagelneue
Pisten in die Landschaft betonieren? Das kann es ja wohl nicht sein.
Das Land braucht eine echte Verkehrswende. Beton- und Asphaltfläche
sind genug da, sie müssen umgenutzt und der Autoverkehr dafür
zurückgedrängt werden. Wichtigste Bausteine sind Fahrradstraßen und
ein fahrscheinloser öffentlicher Verkehr. Denn der verbindet die
ökologische Verkehrswende mit sozialer Gerechtigkeit – eine seltene
Kombination, war Umweltpolitik doch bisher meist Politik für Reiche.
Dieser Workshop zeigt die Möglichkeiten einer Verkehrswende – und
viele Aktionsideen, sie durchzusetzen. Er beginnt mit einem Kurzfilm
über Städte, in denen der Nulltarif schon funktioniert. Dazu gibt es
Infos über Wirkung und Finanzierung. Danach geht es um Aktionen, die
den nötigen politischen Druck erzeugen, vom Aktionsschwarzfahren
über Kommunikationsguerilla und Fahrradaktionen bis zu großen
Kampagnen z.B. um ausgewählte Städte mal einen Tag autofrei zu
blockieren.

Subversiver Gebrauch von Straf-, Polizei- und Versammlungsrecht –
ungewöhnliche Tipps für kreative Aktionen

Gesetze sind Spielregeln, die in der Vergangenheit festgelegt wurden
– und zwar nach den Interessen derer, die dort gerade die Macht zur
Rechtsetzung innehatten. Das ist für politischen Protest meist nicht
gut. Doch die Formulierungen lassen Lücken, oder sich mitunter sogar
in ihr Gegenteil verdrehen. Wie sich per Demorecht das Polizeirecht
aushebeln, mit einfachen Tricks Strafen für Hausfriedensbruch oder
Schwarzfahren vermeiden lassen und welche Möglichkeiten die
Straßenverkehrsordnung bietet, um den Verkehr lahmzulegen – das und
noch einiges mehr wird der Workshop zeigen. Und gerne können wir das
auf die Aktionen anzuwenden versuchen, die Ihr in nächster Zeit so
machen wollt …

Machtgerangel, Apparate, Vereinnahmung – hört das denn nie auf?

Ein Workshop zur Steigerung der Immunität politischer Bewegungen
gegen die ewige Hierarchisierung*
Im Workshop geht es um die Frage der Hierarchisierung von
politischen Bewegungen und die Etablierung der Akteuris in ihnen. Er
besteht aus drei oder (auf Wunsch) mehr Modulen, die (z.B. an einem
oder zwei Tagen) nacheinander folgen.

  1. Erster Teil: Hierarchien in politischen Bewegungen und ihre
    Entstehung
    Was schafft und was fördert Hierarchien? Was macht die
    Annäherung an ausgetretene, aber erfolgversprechende Pfade so
    attraktiv? Wie schützen wir uns davor?
  2. Zweiter Teil: Eliten, Apparate, Seilschaften und ihre Strategien
    Woher kommen ode wie entstehen die Kreise, die Bewegungen
    dominieren wollen? Wie agieren sie und für was interessieren sie
    sich? Wie funktionieren ihre Beherrschungsmittel Repression,
    Vereinnahmung und Assimilation? Wie werden wir immun oder können
    uns wehren?
  3. Dritter Teil: Reflexionen auf unsere eigenen Strukturen
    Dieser Part würde jeweils angepasst an die Zusammenhängen, in
    deren Rahmen der Workshop stattfindet. Im Mittelpunkt stehen
    Erfahrungen, Ängste und Ideen der Teilnehmenden und Berichte aus
    ihren bisherigen Aktivtitäten und Organisierungen. Teil sollte
    der Austausch von Möglichkeiten zur Bewahrung und Stärkung von
    Unabhängigkeit und Handlungsfähigkeit sein – von der
    Selbstorganisierung in Alltag und Politik bis zur Strategie der
    direkten Aktion als Druck von außen statt Gang in oder durch die
    Institutionen.

Kommunikationsguerilla

Diese Welt ist durchzogen von Codes, Labeln und Moden. Sie ist
aufgeladen mit Autorität. Ob Lieschen Müller etwas sagt oder „der
Vorsitzender der SPD X-Stadt“, der „Präsident von und zu“ oder der
„Direktor der blablabla“, ist ein Unterschied. Anstrengend bis
chancenlos erscheint, sich selbst die gleiche Wirkung beschaffen zu
wollen. Gegenöffentlichkeit und eigene Vermittlung sind wichtig –
aber das Salz in der Suppe ist die Subversion. Sie ist so etwas wie
japanische Kampfkunst auf politische Aktion angewendet: Die Wucht
des Gegners nutzen für die eigenen Ideen. Zum Beispiel statt zum
x-ten Mal gegen die Agenda 2010 wettern, diese noch überdehnen und
als SPD-Gruppe die Erweiterung Agenda 2020 ankündigen. Oder verdeckt
als Straßentheater agieren. In einer Veranstaltung statt
protestieren sich überidentifizieren mit den benannten Zielen – Law
and Order, Wirtschaftsorientierung oder Aufrüstung bejubeln,
einfordern. Plakate nicht mehr überall selbst kleben, sondern
bestehende unauffällig verändern und dabei die Aussage verdrehen.
Über all diese unendlichen Tricks und Möglichkeiten soll der
Workshop informieren. Die Anwendung so mancher Aktionsideen kann aus
strafrechtlichen Gründen nicht empfohlen werden. Sie tritt als
Nebenwirkung solcher Workshops aber immer wieder auf …

Konsumkritik-Kritik – warum die Welt nicht am Ladenregal gerettet
werden kann

Überall dröhnt die Werbung: Ändere Dein Leben und Du änderst die
Welt! Nachfrage regelt das Angebot! Ethische Geldanlagen, Kaufen mit
gutem Gewissen usw. Warum aber wird die Welt nicht besser, sondern
nur der Bio-, Fahrrad- und Solarladen zu einem Kommerztempel? Der
Vortrag widerlegt die These von der großen Verbraucher_innenmacht
und zeigt, dass die Selbstreduzierung auf’s Dasein als Konsument_in
vor allem denen dient, die nichts als Profit im Sinn haben. Für
Mensch und Umwelt aber geht es um mehr als sich mit der Rolle des
Bezahlenden im Kapitalismus zufrieden zu geben.

Exkursion zu dunkeln und flatterhaften Gestalten

Sie sind subversiv. Sie agieren im Dunkeln. Ihren Zickzack-Kurs kann kein
Mensch verfolgen, ihre Sprache: unhörbar. Ihre Schlafplätze: im Untergrund
oder auf Bäumen. Höhenangst kennen sie nicht. Sind sie wach, agieren sie
individualistisch, die Meinung des Einzelnen zählt. Zur Schlafenszeit jedoch
kuscheln sie, erzählen einander, was sich so zugetragen hat. Manche
Menschen fürchten sie, doch gibt es dazu keinen Grund, verrichten sie doch
wertvolle Arbeit. Sie kennen keinen Anführer, dennoch funktioniert die
Gruppe. Durch ihre bloße Anwesenheit haben sie schon Wälder gerettet.

Nur im Schlaf unterscheiden sie sich von menschlichen Aktivisten: Sie
schlafen an den Füßen hängend, mit dem Kopf nach unten.

Dies und noch mehr aus der faszinierenden Welt der Fledermäuse zeigen Thomas
Steinke, Förster im Ruhestand und Fledermausexperte in der
Arbeitsgemeinschaft Fledermausschutz in Hessen (AGFH) sowie Katharina Jacob,
Fledermauspflegerin, auf einer Exkursion durch den Dannenröder Forst.

Wir werden die Flattertiere nicht nur mit dem Detektor erlauschen und
beobachten, sondern auch aus der Nähe betrachten können – damit die Menschen
in den Bäumen sich genauer anschauen können, was manchmal durch die Wipfel
huscht.

Wir freuen uns auf Euch, und keine Angst vor der Dunkelheit.
*flatterflatterflatter*

 

Improvisationstheater

Wir werden eine Menge Spiele und ein paar Methoden zum Iprovisieren erkunden. Dabei werden wir viel lachen, neue Welten entdecken und erschaffen und ein bisschen schwitzen. Ob du denkst, dass du das gar nicht kannst, oder ob du schon Lousie Michel nachgemacht hast – egal. Wir werden uns gegenseitig helfen und aufbauen! Und Spaß haben! Improvisieren zu können ist in einem aktivistischen Alltag super wertvoll, gut für die Selbstkenntnis, und eine natürliche Art von Therapie!

 

Kritischer Blick auf die erneuerbaren Energien

Wie wird eine Industrielle Windkraftanlage produziert? Mit welchen Rohstoffen? Auf wessen Feld wird sie gebaut? Ist das alles wirklich so grün?

 

Schreibwerkstatt: Lieder umschreiben für den Danni

Der Danni ist sein mehr als sechst Monate unseres Zuhause und wir haben noch kein richtiges Lied für ihm geschrieben. Es ist an der Zeit!

 

ABC Schreibwerkstatt: Briefe an Gefangene schreiben

Wir finden es wichtig unseren Genoss*Innen /Gefährt*Innen Solidarität zu zeigen und sie wissen und spüren zu lassen, dass sie weder alleine noch vergessen sind.
Deshalb wollen wir zusammen an Gefangene schreiben und unsere Erfahrungen und unser Wissen austauschen.

 

Erfahrungen aus 42 Jahren A 49

Ich habe neben Latein und Griechisch auch ein Studium in Politikwissenschaften abgeschlossen. Für Einblicke in politische Abläufe war aber die Beschäftigung mit der A 49 wichtiger als mein Studium.

 

Eine kleine Reise in der Welt der Sprache

Wie sind die europäischen Sprachen miteinander verwandt? Wie kann man Zusammenhänge leichter erkennen? Was verrät uns die Orthographie?

 

Weitere Angebote

    • Direct Action Ausstellung
    • Verkehrswende-Ausstellung
    • Büchertisch
    • HierarchNIE-Ausstellung
    • Utopieleben-Ausstellung

Abendprogramm

Hambi Werewolf

Ein Spiel wo die Werwölfe undercover cops sind, die sich unter gute Mikes verstecken. Mit persos wie die Krätze, der Lock-on, der Anonyme Hacker, die Hambi Chaos Crew, der XR-Mensch, die EA, die Fledermaus, und viele andere!

Protestlieder zusammensingen

Wir brauchen nur ne Guitare un einen Lagerfeuer, es wird brüllen und vocalisieren, pfeiffen, und vielleicht jodeln…

Trees of protest

Beschreibung folgt…